PTI07570 – Rehabilitation und Smart-Home-Technologie

Modul
Rehabilitation und Smart-Home-Technologie
Rehabilitation and Smart-Home-Technology
Modulnummer
PTI07570
Version: 1
Fakultät
Physikalische Technik / Informatik
Niveau
Master
Dauer
2 Semester
Turnus
Sommer- und Wintersemester
Modulverantwortliche/-r

Prof. Dr. Anke Häber
anke.haeber(at)whz.de

Dozent/-in(nen)

Prof. Dr. Anke Häber
anke.haeber(at)whz.de
Dozent/-in in: "Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 1 + 2"

Prof. Dr. Jens Füssel
jens.fuessel(at)whz.de
Dozent/-in in: "Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 1 + 2"

Prof. Dr. Leonore Heiland

Dozent/-in in: "Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 3"

Lehrsprache(n)

Deutsch - 100.00%

ECTS-Credits

10.00 Credits

Workload

300 Stunden

Lehrveranstaltungen

8.00 SWS (3.00 SWS Praktikum | 5.00 SWS Vorlesung mit integr. Übung / seminaristische Vorlesung)

Selbststudienzeit

240.00 Stunden
50.00 Stunden Vor-/Nachbereitung
130.00 Stunden Selbststudium
60.00 Stunden Selbststudium

Prüfungsvorleistung(en)

Praktikumstestat

Prüfungsleistung(en)

schriftliche Prüfungsleistung
Modulprüfung | Prüfungsdauer: 90 min | Wichtung: 50%

alternative Prüfungsleistung - Beleg
Modulprüfung | Wichtung: 50%

Lehrinhalte/Gliederung
Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 1 + 2:

Teil 1 Alter und Rehabilitation (1,5 SWS Vorlesung/Übung, 0,5 SWS Praktikum im SS): ausgewählte Erkrankungen und Behinderungen in Abhängigkeit vom Alter; Stand und Tendenzen des Einsatzes der Rehabilitationstechnik auf den Gebieten der Sinnesdiagnostik und bei künstlichen Gliedmaßen; Inklusion durch Integrationstechnik (Assistive Technology); Anwendungshemmnisse der Rehabilitationstechnik bei Nicht-beachtung der Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit; Praktikum: Simulation des Alterungsprozes-ses, Rollstuhl-Selbsterfahrung,  Gleichgewichts- und Balancekoordination mit Biofeedback

Teil 2 AAL (1,5 SWS Vorlesung/Übung, 0,5 SWS Praktikum im SS): Ambient Assisted Living  - Begriffsdefinition, Demographische Entwicklung und Wirtschaftliche Bedeutung, Interdisziplinarität, Zielgruppe;  Prozesse des Wohnens und der Pflege, Aspekte aus pflegerischer Sicht, Behandlungs-pfade; ehealth, Integrationskonzepte, Architekturkonzepte, Middlewareansätze; Interoperabilität, Schnittstellen, Kommunikationsstandards, Semantische Ontologien; Fallbeispiele

Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 3:

Teil 3 Sensorik und Aktorik (2 SWS Vorlesung/Übung, 2 SWS Praktikum im WS): Technische Lösungen im häuslichen Bereich  Sensorik  und  Aktorik im Wohn- und Aufenthaltsbereich, Bad, Küche, Flur und Nebenräumen; Mobilitätsunterstützungssysteme in Haus und Wohnung; Sicherheitstechnik (Sturzdetektoren, Herdüberwachung, Tür- und Fensterautomatik incl. Überwachung usw., Notrufsysteme); Kommunikationstechnik; medizintechnische Geräte für Home Care und medizinische Notrufsysteme; Risikoanalyse am Beispiel Smart Home, Praktikum: Home Care Gerätetechnik und medizinisches Service Zentrum, Sensoren und Aktoren im Haushalt (technische Haushaltshilfen wie  z.B. Roboter), Sicherheitstechnik (z.B. Bewegungsmelder, Herd- und Wasserüberwachung, Kommunikation (z.B. Eingangstür, Erinnerungsmeldungen, medizinischer Dienst)

Qualifikationsziele
Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 1 + 2:

Ziel des Moduls ist die Entwicklung von Kompetenzen auf dem komplexen Gebiet „Ambient Assisted Living (AAL)“. Im Mittelpunkt stehen technische und informationstechnische Lösungen für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen, die ein weitgehend selbstbestimmtes und selbstständiges Leben, unterstützt durch Technologie führen wollen. Die Studierenden kennen ausgehend vom medizinischen Hintergrund Lösungen für Rehabilitationsmittel, Gerontotechnik, Kommunikationstechnik und Integrationstechnik („Assistive Technology“) incl. des Einflusses von Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit. Technische Lösungen für den Wohnbereich („Smart Homes“), die Vernetzung mit medizinischen Servicezentren und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und die Sicherheitstechnik sind weitere wesentliche Aspekte des Moduls. Die Studierenden erlangen somit einen Überblick über die verfügbaren technischen Möglichkeiten sowie deren Leistungsfähigkeit und Grenzen und sind in der Lage, bei der Konzeption und Umsetzung von Smart-Home- und AAL-Lösungen eigenverantwortlich mitzuwirken, um ein Optimum an Integration und Inklusion behinderter und älterer Menschen in die Gesellschaft zu erreichen.

Die Studierenden haben fundierte anwendungsspezifische Kenntnisse zur Rehabilitation bei Behinderungen, chronischen Erkrankungen und bei altersabhängigen Veränderungen des menschlichen Körpers erworben. Die Studierenden kennen ausgehend vom medizinischen Hintergrund Lösungen für Rehabilitationsmittel, Gerontotechnik, Kommunikationstechnik und Integrationstechnik („Assistive Technology“) incl. des Einflusses von Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit.

Die Studierenden kennen relevante Aspekte der Informationsverarbeitung in Gesundheitsversorgungseinrichtungen und beherrschen Architekturen und Standards für die Integration. Sie können die Behandlungskette häuslich lebender Patienten informationsverarbeitungstechnisch unterstützen. Die Studierenden erlangen einen Überblick über verfügbare technische Möglichkeiten und können AAL-Technik Persona-orientiert bewerten und für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung konzipieren.

Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 3:

Ziel des Moduls ist die Entwicklung von Kompetenzen auf dem komplexen Gebiet „Ambient Assisted Living (AAL)“. Im Mittelpunkt stehen technische und informationstechnische Lösungen für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen, die ein weitgehend selbstbestimmtes und selbstständiges Leben, unterstützt durch Technologie führen wollen. Die Studierenden kennen ausgehend vom medizinischen Hintergrund Lösungen für Rehabilitationsmittel, Gerontotechnik, Kommunikationstechnik und Integrationstechnik („Assistive Technology“) incl. des Einflusses von Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit. Technische Lösungen für den Wohnbereich („Smart Homes“), die Vernetzung mit medizinischen Servicezentren und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und die Sicherheitstechnik sind weitere wesentliche Aspekte des Moduls. Die Studierenden erlangen somit einen Überblick über die verfügbaren technischen Möglichkeiten sowie deren Leistungsfähigkeit und Grenzen und sind in der Lage, bei der Konzeption und Umsetzung von Smart-Home- und AAL-Lösungen eigenverantwortlich mitzuwirken, um ein Optimum an Integration und Inklusion behinderter und älterer Menschen in die Gesellschaft zu erreichen.

Die Studierenden kennen technische Lösungen für den Wohnbereich („Smart Homes“) und sind in der Lage, Smart-Home-Lösungen zu entwickeln und zu bewerten hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit.

Die Studierenden haben einen Überblick über die verfügbaren technischen Smart-Home-Möglichkeiten sowie deren Leistungsfähigkeit und Grenzen und sind in der Lage, bei der Konzeption und Umsetzung von Smart-Home-Lösungen eigenverantwortlich mitzuwirken.

Besondere Zulassungsvoraussetzung
Empfohlene Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Informatik,  Biomedizinische Technik und medizinische Grundlagen

Fortsetzungsmöglichkeiten
Literatur
Rehabilitation und Smart-Home-Technologie, Teil 1 + 2:

keine

Hinweise