GPW04350 – Netzwerkbildung

Modul
Netzwerkbildung
Networking
Modulnummer
GPW04350
Version: 1
Fakultät
Gesundheits- und Pflegewissenschaften
Niveau
Master
Dauer
1 Semester
Turnus
Sommersemester
Modulverantwortliche/-r

Prof. Dr. Beate Mitzscherlich
beate.mitzscherlich(at)whz.de

Dozent/-in(nen)

Prof. Dr. Beate Mitzscherlich
beate.mitzscherlich(at)whz.de
Dozent/-in in: "Netzwerkbildung"

Prof. Dr. Martin Grünendahl
martin.gruenendahl(at)whz.de
Dozent/-in in: "Netzwerkbildung"

alle Lehrbeauftragten der Fakultät GPW

Dozent/-in in: "Netzwerkbildung"

Lehrsprache(n)

Deutsch - 100.00%

ECTS-Credits

8.00 Credits

Workload

240 Stunden

Lehrveranstaltungen

4.00 SWS (4.00 SWS Seminar)

Selbststudienzeit

180.00 Stunden
180.00 Stunden Selbststudium

Prüfungsvorleistung(en)
Keine
Prüfungsleistung(en)

alternative Prüfungsleistung - Projekt
Modulprüfung | Prüfungsdauer: 90 min | Wichtung: 100%

Lehrinhalte/Gliederung

u.a.

  • Formen sozialer Netzwerke (Person, Soziales, Institution)
  • Persönliche Netzwerke analysieren und verstehen
  • Netzwerkförderung im persönlichen und sozialen Kontext
  • Institutionelle Netzwerke analysieren, steuern und managen
  • Geschichte und Entwicklung regionaler Verbundsysteme
  • Akteure im regionalen Gesundheitsmanagement
  • Steuerungsmechanismen im regionalen Verbund
  • Interessenausgleich und Konfliktmanagement im regionalen Verbund
Qualifikationsziele

Die Studierenden

  • kennen Modelle von Gesundheitsnetzwerken aus verschiedenen Bereichen (Psychiatrie, Rehabilitation, Integrierte Versorgung).
  • beziehen die vertieften Kenntnisse soziologischer und psychologischer Netzwerktheorien darauf.
  • erlernen die Analyse der bestehenden Netzwerke und können diese weiterentwickeln.
  • verstehen gängige Methoden der Netzwerkanalyse und können sie anwenden.
  • entwickeln in interdisziplinären Netzwerken ein Projekt und können dies durchführen und bewerten.
  • sensibilisieren sich für potentielle Interessenkonflikte in Netzwerken und können sie bewerten sowie Lösungsansätze dafür entwickeln.

Die Studierenden reflektieren ihr Eingebundensein in persönliche und berufliche Netzwerke und diskutieren sich daraus ergebende Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme.Die Studierenden analysieren am Beispiel ihrer eigenen oder ausgewählten anderen Organisationen bzw. Unternehmen relevante und u.U. fehlende Netzwerkbeziehungen. Die Studierenden diskutieren Ziele und Wege der Netzwerkentwicklung und tauschen Erfahrungen mit Steuerungsmöglichkeiten in professionellen bzw. gesundheitsbezogenen Netzwerken aus. Sie entwickeln netzwerkbezogene Strategien der Karriereplanung, Personal- und Organisationsentwicklung.

Besondere Zulassungsvoraussetzung
Empfohlene Voraussetzungen
Fortsetzungsmöglichkeiten
Literatur

- Gamper, M. (Hrsg.), 2019, Egozentrierte Netzwerkanalyse: Eine praxisorientierte Einführung. Springer

- Fuhse, J. A., 2018, Soziale Netzwerke: Konzepte und Forschungsmethoden, UTB.

- Hurrelmann, K; Razum, O (Hrsg.), Handbuch Gesundheitswissenschaften, 6. Aufl., Juventa Verlag, 2016

Hinweise