AKS16200 – Fachtheoretische Grundlagen des Musikinstrumentenbaus

Modul
Fachtheoretische Grundlagen des Musikinstrumentenbaus
Theoretical Foundations of Musical Instrument Making
Modulnummer
AKS16200
Version: 1
Fakultät
Angewandte Kunst Schneeberg
Niveau
Bachelor
Dauer
1 Semester
Turnus
Sommersemester
Modulverantwortliche/-r

Prof. Dr. Hannes Vereecke
hannes.vereecke(at)whz.de

Dozent/-in(nen)

Prof. Dr. Hannes Vereecke
hannes.vereecke(at)whz.de
Dozent/-in in: "Fachtheoretische Grundlagen des Musikinstrumentenbaus"

Dr. Björn Günther

Dozent/-in in: "Holzkunde"

Lehrsprache(n)

Deutsch - 90.00%

Englisch - 10.00%

ECTS-Credits

5.00 Credits

Workload

150 Stunden

Lehrveranstaltungen

4.00 SWS (4.00 SWS Vorlesung)

Selbststudienzeit

90.00 Stunden
30.00 Stunden Selbststudium
30.00 Stunden Vor-/Nachbereitung
20.00 Stunden Selbststudium
10.00 Stunden Übungsaufgaben

Prüfungsvorleistung(en)
Keine
Prüfungsleistung(en)

schriftliche Prüfungsleistung
Modulprüfung | Prüfungsdauer: 90 min | Wichtung: 50%

alternative Prüfungsleistung - Technische Zeichnung
Modulprüfung | Wichtung: 25%

alternative Prüfungsleistung - Testat
Modulprüfung | Prüfungsdauer: 45 min | Wichtung: 25%

Lehrinhalte/Gliederung
Fachtheoretische Grundlagen des Musikinstrumentenbaus:
  • Stimmtheorie
  • Analyse und technische Dokumentation von Musikinstrumenten
  • Konstruktive und Mathematische Grundlagen des Musikinstrumentenbaus
  • Technologien der manuellen und maschinellen Bearbeitung
  • Werkstoffkundliche Grundlagen des Musikinstrumentenbaus
  • Grundlagen der Musikinstrumenten-Statik
Holzkunde:

Die Lehrveranstaltungen umfassen grundlegende Inhalte der Holzkunde und Holzverwendung. Dabei werden folgende Themen behandelt:

  • Grundlagen der Chemie, Anatomie und Physik des Holzes
  • Zusammenhänge zwischen chemischem Aufbau, sowie dem Fein- und Grobbau des Holzes und den wichtigsten physikalisch-elastomechanischen Holzeigenschaften
  • Holzartenbestimmung
  • Grundlagen der Holzmerkmalslehre, wachstumsbedingte Holzmerkmale sowie Merkmale, die als Voraussetzung für die verwendungsbezogene Qualitätsansprache von Rundholz
  • Anwendungsorientierten Umwandlung des Rundholzes in Schnittholz
  • Dendrochronologische Holzaltersbestimmung
Qualifikationsziele
Fachtheoretische Grundlagen des Musikinstrumentenbaus:

Die Studierenden

  •  erwerben und vertiefen ausgewählte fachtheoretische Grundkenntnisse.
  • können diese Kenntnisse auf konkrete Musikinstrumentenbaubezogene Fragestellungen anwenden.
  • können ein Musikinstrumentenbauteil analysieren und technisch dokumentieren.
  • erkennen die Rolle der Fertigungstechnologie und Werkstoffauswahl und deren Einfluss auf das Fertigungsergebnis.
Holzkunde:

Die Studierenden sind in die Lage, den Einfluss chemischer, anatomischer und physikalischer Holzeigenschaften auf die Holzqualität zu erkennen und daraus resultierende Verwendungsmöglichkeiten des Holzes abzuleiten. Außerdem sind die Studierenden befähigt, die wichtigsten einheimischen Holzarten und ausgewählte Tropenhölzer makroskopisch zu bestimmen. Die Studierenden sind befähigt, Rohholz grundlegend zu bewerten, um den verwendungsspezifischen Bedürfnissen und Ansprüchen der handwerklichen Holzverarbeiter im bestmöglichen Maße gerecht zu werden. Weiterhin sollen Kenntnisse zur methodischen Vorgehensweise für die dendrochronologische Holzaltersbestimmung an hölzernen Kunstgegenständen erlangt werden.

Besondere Zulassungsvoraussetzung
Empfohlene Voraussetzungen
Fortsetzungsmöglichkeiten
Literatur
Fachtheoretische Grundlagen des Musikinstrumentenbaus:

keine

Holzkunde:

Bäuckert, Ernst ; Dr. Günther, Björn: Bestimmung von Hölzern mit der Lupe, TU Dresden, Forstbotanische Fakultät Tharandt

Hinweise